Im August haben wir eine fast zweiwöchige Rundfahrt durch Irland gemacht. Ausgangpunkt war Dublin. Von dort sind wir in den Westen nach Ennis gefahren. Unterwegs haben wir noch die Klosterruine Clonmacnoise besichtigt. Diese wurde zwar in beiden Reiseführern als „Top Tipp“ empfohlen, ist jedoch meiner Meinung nach überbewertet.
In Ennis haben wir im historischen Newpark House übernachtet, welches sehr zu empfehlen ist: Geschichte, Ambiente, Ruhe und ein super Frühstück – inklusive täglich frischer Erdbeeren!
Von Enis aus haben wir Ausflüge zu den „Cliffs of Moher“ und zur Felslandschaft „The Burren“ gemacht. Beides beeindruckend.
Die „Cliffs of Moher“ sind bis zu 200m hohe, steil aus dem Atlantik aufragende Klippen. „The Burren“ ist eine Felslandschaft, die völlig anders als der Grüne „Rest“ von Irland ist, als wäre man plötzlich auf einem anderen Planeten.
Anschließend sind wir in Richtung Süden dem „[Wild Atlantic Way](http://en.wikipedia.org/wiki/Wild_Atlantic_Way "Wild Atlantic Way in der Wikipedia (EN)")“ gefolgt: Über die Halbinsel Dingel nach Killarney.
[Dingle](http://en.wikipedia.org/wiki/Dingle_Peninsula "Dingle Peninsula in Wikipedia (EN)") weist für ihre geringe Breite beeindruckende Berge auf, die teils über 900m hoch sind. Dort haben wir unter anderem „Brandon’s Point“ und den „[Connor Pass](http://de.wikipedia.org/wiki/Connor_Pass "Connor Pass in der Wikipedia (DE)")“ besucht. Der Weg zum „Connor Pass“ ist auf der nördlichen Seite eine schmale, steile und felsige Straße. So dass man beim Aufstieg immer wieder entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen und warten muss bis diese vorbei sind. Die Felsen an denen man vorbei fährt und der Abgrund auf der anderen Straßenseite sind jedoch beeindruckend. Oben wird man zusätzlich durch Fernblick belohnt.
Vom „Connor Pass“ sind wir weiter nach [Killarney](http://en.wikipedia.org/wiki/Killarney "Killarney in der Wikipedia (EN)") gefahren. Dort waren wir im „Killarney National Park“ wandern und haben uns das „Muckross House“ sowie „Muckross Traditional Farms“ angeschaut. Der „[Killarney National Park](http://de.wikipedia.org/wiki/Killarney-Nationalpark "Killarney National Park in der Wikipedia (DE)")“ ist ein weitläufiges Naturgebiet. „[Muckross House](http://de.wikipedia.org/wiki/Muckross_House "Muckross House in der Wikipedia (DE)")“ ist eine beeindruckende Residenz mit dutzenden Zimmern. „Muckross Traditional Farms“ zeigt wie die Landbevölkerung Irlands vor 100 Jahren gelebt hat.
Mit Killarney als Ausgangspunkt sind wir dann den „[Ring of Kerry](http://de.wikipedia.org/wiki/Ring_of_Kerry "Der Ring of Kerry in der Wikipedia (DE)")“ entlang und haben dabei auch „[Valentia Island](http://en.wikipedia.org/wiki/Valentia_Island "Valentia Island in der Wikipedia (EN)")“ besucht. Landschaftlich interessant und abwechslungsreich: Vom Palmengarten über sanfte Hügel bis zu schroffer Felslandschaft. Teils mit Überbleibseln aus früheren Epochen bis hin zur Frühgeschichte. Der Westen Irlands weist generell – nicht nur entlang des „Ring of Kerry“ - viele Spuren vergangener menschlicher Aktivität auf. Auch in „The Burren“ und auf Dingle haben wir viele davon gesehen.
Ballycarbery Castle
Valentia Island
Kleine Klippen
Flora auf Valentia Island
Frühgeschichte auf Valentia Island
Panorama am Ring of Kerry Anschließend sind wir von Killarney aus nach [Kilkenny](http://en.wikipedia.org/wiki/Kilkenny "Kilkenny in der Wikipedia (EN)") weiter gefahren. Unterwegs haben wir noch „[Rock of Cashel](http://en.wikipedia.org/wiki/Rock_of_Cashel "Rock of Cashel in der Wikipedia (EN)")“ – eine Kathedralen-Ruine mit umfangreicher Geschichte – besichtigt. Dort hatten wir eine wirklich gute und unterhaltsame Führung.
Von Kilkenny ging es mit einem Abstecher zum „[Irish National Stud](http://irishnationalstud.ie/ "Webseite des Irish National Stud")“ zurück nach Dublin. Dort hatten wir vor dem Rückflug noch ein paar Tage Zeit die Stadt zu genießen und im „[Gaiety Theatre](http://www.gaietytheatre.ie/ "Webseite des Gaiety Theatre")“ „[Riverdance – 20th anniversary](http://riverdance.com/ "Webseite von Riverdance")“ anzuschauen. Die Karten hatte ich von Freunden zum Geburtstag bekommen: Super Show, wirklich empfehlenswert. In Irland selbstverständlich noch besser. ;-)
Zusammenfassung: Irland ist wirklich eine Reise wert, weil man es kaum in Worten oder Bildern wiedergeben kann: Beeindruckende Landschaft, faszinierende Kultur, leckeres Essen und sehr nette und hilfsbereite Menschen.



















